Ein Ort für Trauer. Ein Ort für Leben. – Eröffnung Werastraße 22
Letzten Freitag eröffnete das Hospiz Stuttgart sein Zentrum für Trauer- und Lebensbegleitung in der Werastraße 22, Stuttgart.
Zahlreiche Gäste und Interessierte nutzten die Gelegenheit, die neu gestalteten Räume kennenzulernen und sich über die vielfältigen Angebote des Zentrums zu informieren.
Dekan Eckart Schultz-Beerg betonte in seiner Eröffnungsrede wie wichtig ein Ort ist, an dem die Themen Abschied, Tod und Trauer einen Raum finden, einen Ort, an dem Gefühle ausgesprochen, Verluste geteilt und Trauer gelebt werden dürfen.
Gleichzeitig richtet das Zentrum den Blick auf das Leben. Mit vielfältigen Gruppenangeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene begleitet es Menschen neue Wege zurück ins Leben zu finden.
Ein wichtiger Baustein ist dabei die neu eingerichtete Beratungsstelle zur Auseinandersetzung mit der letzten Lebensphase. Sie lädt Menschen ein, sich frühzeitig mit dem Lebensende zu befassen, eigene Wünsche zu reflektieren und diese aktiv zu gestalten. Auch die Suizidprävention ist dabei ein besonderes Anliegen.
In diesem Zusammenhang setzte Prof. Dr. Annette Riedel von der Hochschule Esslingen mit ihrem Vortrag zur Suizidprävention wertvolle Impulse und unterstrich, wie entscheidend es ist, hinzusehen, zuzuhören und Unterstützung anzubieten.
Ermöglicht wurde die Einrichtung und Eröffnung des Zentrums durch die großzügige Unterstützung zahlreicher Spenderinnen und Spender, wie Gesamtleiterin Carola Riehm in ihrer Moderation hervorhob. Ihr Engagement macht Angebote wie diese erst möglich. Eine davon ist die Karin von Holtzbrinck Stiftung, welche die neue Beratungsstelle finanziert.
Unser herzlicher Dank gilt allen Spenderinnen, Spendern und Unterstützern für ihre wertvolle Hilfe, Prof. Dr. Annette Riedel für den inspirierenden Vortrag, Dekan Eckart Schultz-Berg für die feierliche Eröffnung und allen Gästen, die diesen besonderen Abend mitgestaltet haben.
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